Liebt euer Leben

Liebt euer Leben; ihr habt nur das eine,
und auch dieses gehört euch nicht, es wurde euch nur geliehen.

Delegiert die Verantwortung für euer Leben und euer Glück nie an einen anderen, er wird sie nicht tragen können, egal, wie sehr er sich bemüht.

Wartet auf keine Wunder, die von aussen kommen sollen:
Macht euch die Chancen und Gefahren eures Daseins selbst bewusst
und handelt danach.

Lebt jeden Tag, ihr k�nnt nie wissen,
wie viele Tage euch noch verbleiben, die Dinge zu tun, die euch wichtig sind.

Nehmt euer Schicksal fest in die eigenen Hande, besser heute als morgen,
und auch wenn ihr anfangs nicht daran glaubt, werdet ihr über kurz oder lang sp�ren, dass ihr in der Lage seid, Einfluss auf eure Geschicke zu nehmen.

Passt stets gut auf euch auf, kein anderer wird das in dieser Form je können,
denn ihr seid die einzigen, die 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr
mit euch selbst zusammen seid.

Habt niemals Angst vor der Wirklichkeit, auch wenn sie manchmal ein hässliches Gesicht zeigt.  Macht die Augen auf, seht sie direkt an und dann stellt euch ihr,
ihr werdet letztlich siegen.

Sucht nicht nach irgendeinem Sinn,
der ausserhalb eurer selbst liegt,
ihr allein seid es, die dem eigenen Dasein Sinn geben k�nnen.

Liebt euch selbst,denn erst dann seid ihr in der Lage,
auch einem anderen Menschen in Liebe zu begegnen.

(im Internet gefunden - Verfasser ist mir unbekannt)

 

Der Seelenvogel

 

Tief, tief in uns wohnt die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber jeder wei�, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.

 

In der Seele, in ihrer Mitte,

 steht ein Vogel auf einem Bein.

Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles,

was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt,

tobt der Seelenvogel in uns herum;

und alles tut uns weh.

 

Wenn uns jemand lieb hat,

macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge,

kleine, lustige,

vorwärts und rückwärts,

hin und her.

 

Wenn jemand unseren Namen ruft,

horcht der Seelenvogel auf die Stimme,

weil er wissen will,

ob sie lieb oder böse klingt.

Wenn  jemand böse auf uns ist,

macht sich der Seelenvogel ganz klein

und ist still und traurig.

 

Und wenn uns jemand in den Arm nimmt,

wird der Seelenvogel in uns

größer und größer

bis er uns fast ganz ausf�hlt,

so gut geht es ihm dann.

 

Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

doch jeder weiß, dass es sie gibt.

 

Und noch nie,

noch kein einziges mal,

wurde ein Mensch ohne Seele geboren.

 Denn die Seele schlüpft in uns

wenn wir geboren werden,

und sie verlässt uns nie,

keine Sekunde,

solange wir leben.

So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen

von unserer Geburt bis zu unserem Tod.

 

Sicher willst du wissen

woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach.

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir

nicht einfach aufmachen,

denn jede einzelne ist abgeschlossen

und hat ihren eigenen Schl�ssel.

Und der Seelenvogel ist der einzige,

der die Schublade öffnen kann.

Wie?

Auch das ist ganz einfach:

mit seinem Fuß.

 

Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist,

in den Bauch gezogen.

Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel

in der Schublade um,

die er öffnen will,

zieht am Griff,

und  alles, was drin ist,

kommt  zum Vorschein.

 

Und weil alles, was wir fühlen

eine Schublade hat,

hat der Seelenvogel viele Schubladen.

 

Es gibt eine Schublade für Eifersucht

und eine für Hoffnung.

 

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung

und eine für Verzweiflung.

 

Es gibt eine Schublade für Geduld

und eine für Ungeduld.

 

Auch für Hass und Wut und Versöhnung.

Eine Schublade für Faulheit und Leere

und eine Schublade für die

geheimsten Geheimnisse.

Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

 

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Du kannst  selber wahlen, was drin sein soll.

 

Manchmal sind wir eifersüchtig

ohne dass wir es wollen.

Und manchmal machen wir etwas kaputt,

wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer

und  bringt uns manchmal

in Schwierigkeiten...

 

Man kann schon verstehen,

dass die Menschen verschieden sind,

weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel,

die jeden Morgen die Schublade

„Freude“ aufmachen.

Dann sind die Menschen froh.

 

Wenn der Vogel

die Schublade „Wut“ aufmacht,

ist der Mensch wütend.

Und wenn der Vogel

die Schublade nicht mehr schließt

hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.

Manchmal geht es dem Vogel nicht gut.

Dann macht er böse Schubladen auf.

 

Geht es dem Vogel gut,

macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

 

Manche Leute hören den Seelenvogel oft,

manche hören ihn selten.

Und manche hören ihn

nur einmal im Leben.

Deshalb ist gut,

wenn wir auf den Seelenvogel horchen,

der tief, tief in uns ist.

Vielleicht spät abends,

wenn alles still ist...

 

(geschickt von einer Brieffreundin)

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